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Emder Zeitung

Datum:

08.02.2018

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obw steuert 15 Krippenplätze bei
Zustimmung für Anbau am „Kinnerhuus"

Emden. Nicht nachlassen beim Ausbau der Krippenplätze. Das ist derzeit bei der Stadt Emden verstärkt die Devise, nachdem die Betreuungsquote infolge von Zuwanderung und gestiegener Geburtenrate nach kurzem Höhenflug Richtung 60 Prozent mittlerweile wieder auf 53 Prozent abgesackt ist.
Doch erste Abhilfe ist in Sicht. Am Dienstag gab der Jugendhilfeausschuss seine Zustimmung, dass die Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw) eine Gruppe mit 15 Plätzen an ihre bestehende inklusive Kinderkrippe „Kinnerhuus Middenmang"
in Borssum buchstäblich anbauen kann.
Die Erweiterung lehnt sich an die bisherige Bauweise an, geschätzte Kosten: rund 650 000 Euro. Im Haushaltsentwurf der Stadt Emden für 2018 ist für die Umsetzung des Projektes ein Betrag in Höhe von 600 000 Euro hinterlegt.
Mit den dazukommenden 15 Plätzen würde das Krippenplatzangebot für unter Dreijährige in den Kitas der Stadt und der freien Träger von 410 auf insgesamt 425 Plätze steigen. Die Quote läge dann bei etwa
54 Prozent.
„Aber wir müssen weitermachen, denn der Anspruch ist 100 Prozent", sagte Wolfgang Ubben, Leiter des Fachdienstes Kinder und Familien, im Ausschuss. Er dankte in dem Zusammenhang allen freien Trägern für ihre Bemühungen, dabei mitzuziehen.
Dem schloss sich SPD-Ratsfrau Regina Meinen ausdrücklich an. „Dank der großen Trägervielfalt gibt es immer einen, der Verantwortung übernimmt", sagte sie.

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