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Pressemitteilung der obw, 14.01.2009

Datum:

14.01.2009

Inhalt

Besuch bei der Ministerin                                                     Hier geht es zum Fotoalbum

Integration von Menschen mit Behinderungen in ersten Arbeitsmarkt

Drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ostfriesischen Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw) haben in Anwesenheit von Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann in Hannover ihre Anträge auf das so genannte Budget für Arbeit eingereicht. Sie verbinden damit die Hoffnung, eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.

Melanie Memenga, Wilco Buss und Johann Beckhuis waren schon ein bisschen aufgeregt. Einer Ministerin begegnen sie schließlich nicht jeden Tag. Aber der Anlass war ein erfreulicher: Am Montag dieser Woche fuhren die drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ostfriesischen Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw) gemeinsam mit Bereichsleiterin Elke Steinmeyer nach Hannover, um dort den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern in feierlichem Rahmen ihre Anträge auf das Budget für Arbeit zu übergeben.

Seit einem Jahr haben Menschen mit Behinderung einen Rechtsanspruch darauf, ihre Rehabilitationsleistung in Form eines Persönlichen Budgets ausbezahlt zu bekommen. Sie sollen so in die Lage versetzt werden, selbst zu entscheiden, wann, wo, wie und welche Leistungen sie einkaufen. „Menschen mit Behinderungen müssen eine echte Chance haben, sich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Deshalb bin ich richtig stolz auf das Budget für Arbeit“, betonte Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann anlässlich des Empfangs. Sie strebe, so ergänzte sie, „eine größtmögliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben“ an. Das Budget für Arbeit sei „eine Fortsetzung unseres  konsequenten Weges in Niedersachsen, Menschen mit Behinderung ernst zu nehmen und weiter in die Gesellschaft zu integrieren.“ 

Johann Beekhuis aus der Krummhörn strebt an, dass durch das Budget „aus meinem Praktikumsplatz ein richtiger Arbeitsplatz“ wird. Genau wie er möchte sich auch Wilco Buss aus Leer so „meinen Lebensunterhalt in der freien Wirtschaft selbst verdienen“. Im Vordergrund steht, was Melanie Memenga aus Emden betont: „Mit dem Budget für Arbeit erhoffe ich mir eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt!“


Mechthild Ross-Luttmann (Sozialministerin Land Niedersachsen)
und Elke Steinmeyer (obw GmbH)

obw-Bereichsleiterin Elke Steinmeyer freut sich über den Optimismus ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Durch das Budget für Arbeit ist für Menschen mit Behinderung eine zusätzliche Möglichkeit der Teilnahme am Arbeitsleben im Sinne der Selbstbestimmung eröffnet worden.“ Zugleich verweist sie darauf, welch entscheidende Rolle das Engagement der obw in diesem Zusammenhang spielt. „Ohne das breite Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten, die differenzierten Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durch das Fachpersonal unserer Werkstätten, die individuelle Begleitung während der Praktika und die passgenauen Unterstützungsleistungen auf den Außenarbeitsplätzen wäre das Budget für Arbeit nämlich überhaupt nicht denkbar gewesen.“ 

Weitere Informationen:
Elke Steinmeyer, Tel. (0 49 21) 94 88-291, e.steinmeyer@obw-emden.de
und unter www.obw-emden.de

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