5. Mai: Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
5. Mai: Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Der 5. Mai steht europaweit für Inklusion, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe. Jedes Jahr machen rund um diesen Tag zahlreiche Aktionen auf die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung aufmerksam. Auch wir setzen ein klares Zeichen – und machen den gesamten Mai über sichtbar, worum es wirklich geht: Menschenrechte.
Was ist der Europäische Protesttag?
Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde 1992 von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben ins Leben gerufen. Seitdem beteiligen sich jedes Jahr viele Initiativen, Verbände und Einrichtungen mit Veranstaltungen, Aktionen und Diskussionen.
Das Ziel ist bis heute aktuell: Die Lücke zwischen dem Recht auf Gleichberechtigung und der tatsächlichen Lebensrealität zu verkleinern.
Denn obwohl Gleichstellung gesetzlich verankert ist, erleben viele Menschen mit Beeinträchtigung weiterhin Barrieren – im Alltag, im Arbeitsleben und in der Gesellschaft.
UN-Behindertenrechtskonvention als Grundlage für Teilhabe
Eine wichtige Grundlage für mehr Gleichberechtigung ist die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie verpflichtet dazu, Menschen mit Beeinträchtigung eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen.
Doch die Realität zeigt: Teilhabe ist noch längst nicht überall selbstverständlich.
Strukturelle Hürden, fehlende Barrierefreiheit und gesellschaftliche Vorurteile erschweren vielen Menschen den Alltag. Umso wichtiger ist es, immer wieder darauf aufmerksam zu machen und Veränderungen einzufordern.
Motto 2026: Menschenrechte sind nicht verhandelbar
Der Protesttag 2026 steht unter dem klaren Motto: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar.“
Gerade in herausfordernden Zeiten geraten soziale Themen schnell unter Druck. Einsparungen und veränderte politische Rahmenbedingungen können dazu führen, dass Fortschritte gefährdet werden.
Dabei gilt: Teilhabe ist kein Zusatz, sondern ein grundlegendes Recht.
Eine inklusive Gesellschaft funktioniert nur, wenn alle Menschen die Möglichkeit haben, sich einzubringen und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Unser Beitrag im Mai: Menschenrechte sichtbar machen
Rund um den 5. Mai gehen wir noch einen Schritt weiter: Den gesamten Mai über stellen wir jeden Tag eines von 30 Menschenrechten vor – direkt an unseren Standorten und auf unseren Social Media Kanälen bei Facebook und Instagram.
Dabei ist uns besonders wichtig:
- Die Inhalte werden in Leichter Sprache aufbereitet
- Ergänzt durch Metacom-Symbole
- Verständlich und zugänglich für möglichst viele Menschen
So machen wir deutlich: Menschenrechte müssen für alle verständlich und erlebbar sein.
Mit dieser Aktion möchten wir informieren, sensibilisieren und zum Austausch anregen – bei Menschen mit Beeinträchtigung, Mitarbeitenden und Besucher*innen gleichermaßen.
Gemeinsam ein Zeichen setzen
Der 5. Mai erinnert daran, dass Gleichberechtigung kein Selbstläufer ist. Es braucht Aufmerksamkeit, Engagement und klare Haltung.
Deshalb nutzen wir den gesamten Mai, um genau das zu tun: sichtbar machen, aufklären und Haltung zeigen.
Für eine Gesellschaft, in der alle Menschen selbstverständlich teilhaben können.

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5. Mai: Europäischer Protest-Tag für gleiche Rechte für Menschen mit Behinderung – obw Emden